Will man als Europärer in Indien eine Dienstleistung, gilt es zu beachten; will ich mich nicht auf die fremde Kultur einlassen oder habe keine Zeit, bleibt man am besten zu Hause.
Aus dem bereits erwähnten Artikel aus Globbetrotter-Magazin 100/Winter 2012 Text: Katrin Staub, die eine Situation auf der Post herrlich realistisch erzählt;
..."ich frage den Mann am ersten Pult, wie ich das Paket beschriften könne und wo ich Marken bekomme. Er lässt sich noch weiter in seinen Stuhl sinken, dass ich befürchte, er werde bald ganz auf den Boden rutschen. Mit einer schlaffen Handbewegung zeigt er in die rechte hintere Ecke des Raums.
Ich gehe um etliche Tische herum, stolpere über eine leere Plastikkiste und frage einen Mann, ob er mir Marken verkaufen würde. Er mustert mich kurz und sagt:
"Wie schwer?"
"Was, wie bitte?"
"Wie schwer ist das Paket?"
"Oh, das weiss ich nicht." anwortete ich verwirrt. "Wägen Sie es doch."
Langsam schüttelte er den Kopf und deutet auf eine Waage in einer Ecke des Raums. Ich nicke seufzend und bahne mir den Weg durch all die Tische - vorbei an schlafenden Männern - zur Waage. Zurück beim Markenmann nenne ich das Gewicht meines Pakets.
Er sagt:"Okay, aber ich habe jetzt Pause."
"Was? Wo kann ich denn Marken kaufen?"
"Hier. Aber erst in 20 Minuten."
Ich traue meinen Ohren nicht. Noch bevor ich Luft geholt habe, um zu protestieren, schlendert er bereits davon. Durch das Fenster sehe ich ihn dann gemütlich unter dem Baum mit meinem Rikschafahrer plaudern. Ich schaue auf die Uhr und stelle fest, dass ich bereits seit mehr als einer Stunde in diesem Postgebäude bin.
"was solls ...", murmle ich zu mir selber, "das ist eben Indien."
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Freitag, 30. Dezember 2011
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Landeshymne
von Indien;
Jana gana mana adhinãyaka, jaya hé
Den Text verfasste und vertonte Indiens grosser, seinerseits auch in Deutschland vielgelesener Dichter Rabindranath Tagore (1861-1941). Das Lied, das in Bengali geschrieben ist, wurde 1921 erstmals publiziert und
am 24. Januar 1950 von der verfassunggebenden Versammlung als Nationalhymne angenommen.
am 24. Januar 1950 von der verfassunggebenden Versammlung als Nationalhymne angenommen.
Der du die Herzen der Völker durchwaltest und unsres
Landes Schicksal gestaltest,
Panjab und Orissa, das Land der Gujraten, Bengalen, der
Süden, das Reich der Marathen,
Himalaya, Vindhya, die heiligen Quellen von Jamna und
Ganga, des Ozeans Wellen
Erwachen bei deinem Namen, dem hehren, nach deiner
Gnade sie flehend begehren
Und singen Lieder zu deinen Ehren, der du zum Segen
der Völker waltest
Und unsres Landes Schicksal gestaltest. Heil dir, Heil dir,
Jana gana mana adhinãyaka, jaya hé
Bhãrata bhãgya vidhãtã.
Panjãba Sindhu Gujrãta Mahãrãtã
Drãvida Urkala Banga
Vindhya Himãchala Yamunã Gangã
Uch'hala jaladhi taragã.
Tava shubha nãmé jagé,
Tava shubha ãsisha mãgé,
Gãhé tava jaya gãthã.
Jana gana mangala dãyaka, jaya hé
Bhãrata bhãgya vidhãtã.
Jaya hé, jaya hé, jaya hé,
jaya, jaya, jaya, jaya hé.
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